Faszien - das Netzwerk des Körpers

Faszientherapeutin in Mannheim

Was sind eigentlich Faszien?

“ Da ist aber einiges verklebt“

Was ist damit gemeint? Faszien und die Beweglichkeit des Körpers.

Was da verklebt zu sein scheint, das sind unsere Faszien. Diese umhüllen Muskeln und Organe und halten sie so auf ihrem Platz. Faszien bestehen aus Kollagen, Eiweißen, Zucker und Wasser. Schmerzhafte Übeltäter bei Schmerzen im Bewegungsapparat können unsere Faszien sein. Sie ummanteln das kollagenhaltige Bindegewebe von jedem Muskel, von einzelnen Muskelfasern und dem ganzen Körper. Sind Faszien verklebt oder gar verhärtet, so kann das zu verschiedenen Beschwerden führen. Angefangen von Gelenkschmerzen über Rücken-, Schulter – und auch Bauchschmerzen. Auch nicht definierbare Schmerzen, können die Folge von verhärteten Faszien sein.

Faszien, Faszientherapie, Faszientraining in Mannheim. Faszientherapeutin Carmira Zimmermann in der Praxis für Chriopraktik und Cranial Facial Release (CFR) Thomas Meier

Faszien – das Netzwerk des Körpers.

Viele Menschen plagen sich täglich mit chronischen Schmerzen. Oft finden sich für die Schmerzen keine Ursache. Denn nicht immer sind Knochen, Gelenke oder Muskeln für die Beschwerden verantwortlich. Bei andauernden Schmerzen wird immer öfter das Bindegewebe oder die Faszien dafür verantwortlich gemacht. Es werden Triggerpunkte gedrückt und Übungen absolviert. Oft hören die Patienten auch “ da ist aber einiges verklebt“. Was ist damit gemeint? Faszien und die Beweglichkeit des Körpers Was da verklebt zu sein scheint, das sind unsere Faszien. Diese umhüllen Muskeln und Organe und halten sie so auf ihrem Platz. Faszien bestehen aus Kollagen, Eiweißen, Zucker und Wasser. Schmerzhafte Übeltäter bei Schmerzen im Bewegungsapparat können unsere Faszien sein. Sie ummanteln das kollagenhaltige Bindegewebe von jedem Muskel, von einzelnen Muskelfasern und dem ganzen Körper. Sind Faszien verklebt oder gar verhärtet, so kann das zu verschiedenen Beschwerden führen. Angefangen von Gelenkschmerzen über Rücken-, Schulter – und auch Bauchschmerzen. Auch nicht definierbare Schmerzen, können die Folge von verhärteten Faszien sein. Was sich in unserem Körper bewegt, wird von ihnen wie mit kleinen Antennen registriert. Das kann beispielsweise das Heben oder Strecken eines Armes sein. Faszien sind sehr reißfest. Oftmals sind sie nur einen Millimeter dick, haben aber eine Zugkraft von bis zu 60 Kilogramm und mehr. Allerdings ist diese sehr faszinierende Anpassung bei Bewegungsmangel sehr eingeschränkt. Auch bei Fehlhaltung oder einseitiger Beanspruchung findet sich dieses Phänomen. Dabei kann das Bindegewebe richtiggehend verkleben. Es hängt wie Spinnenweben fest zusammen, was dann auch benachbarte Muskeln verhärten lässt. Durch ein Zusammenziehen des Bindegewebes, können so sehr verschiedene myofasziale Störungen entstehen. Man denke hier an einen steifen Nacken oder eine chronisch schmerzhafte Rückenmuskulatur

Faszien – mehr als „Füllmaterial“

Über eine lange Zeit hinweg, stand eine Faszientherapie gar nicht im Fokus einer Schmerzbehandlung. Heutzutage weiß man, dass sie mehr sind als „Füllmaterial“. Sie können als Leitungsbahnen für Signale genannt werden. Sie machen uns beweglich und verhelfen uns zu einem guten Körpergefühl. Wie die Wissenschaft inzwischen weiß, können Faszien verdicken oder verfilzen. Dann sind sie nicht mehr so elastisch, haben ihre Gleitfähigkeit verloren und bereiten so Schmerzen. Deshalb ist es bei einer Faszientherapie wichtig, dass das Gewebe sich nicht nur im Ruhestand befindet, sondern der Patient sollte seine Muskeln und das Bindegewebe, in der Seite: 1 von 2 entsprechenden Funktion bewegen. Dabei muss man verstehen, dass das Bindegewebe, als auch der Muskel, über hochsensible nervale Rezeptoren diese Information an unser Gehirn weitergibt, so dass die entsprechende Bewegung möglich wird. Durch diese Faszientherapie wird das Körperbewusstsein offensichtlich geschult, so dass der Patient bei späteren Fehlhaltungen die Ursache seines Schmerzes erkennt. Er kann sich dann selbst aus der schmerzhaften Situation befreien. Gerade Verklebungen des Bindegewebes, die durch Fehlhaltungen im Alltag entstehen, sind oftmals die Ursache für chronische Rückenschmerzen, Schulterschmerzen und Nackenschmerzen, ohne dass ein organischer Befund vorliegt.

 Was hat unsere Psyche mit den Faszien zu tun?

Wenn wir unter Stress stehen, wird die Spannung der Faszien erhöht. Fühlen wir uns entspannt, so wird die Spannung der Faszien gelöst und damit auch die Körperspannung. Fühlen wir uns schlecht, und merken wir, dass unser Körper keine Ruhe findet, so sind wir im wahrsten Sinne des Wortes angespannt. Die Folge dieses ständigen Angespannt sein kann zu Depressionen und Ängsten führen. Der Arzt verordnet in so einem Fall, meistens Antidepressiva. Damit beginnt sich ein Kreis zu öffnen, der aus Schmerzen, belasteter Psyche und der steten Einnahme von Medikamenten besteht. Eine Verbesserung hingegen wird der Betroffene nicht erfahren. Gerade Menschen die stets unter chronischen Schmerzen leiden, können sich gar nicht richtig entspannen. Der stets vorhandene Schmerz macht das unmöglich. Auch ist es eine irrige Annahme, dass ein Ruhen auf dem Sofa Entspannung bringt. Der Patient weiß nicht, wie es ist, wenn er die Faszien entspannt und loslässt. Aus diesem Grund weiß ein Schmerzpatient nicht wie es anfühlt, wenn sein Körper wirklich entspannt ist. Diese Menschen leben in einer derart angespannten Lage und sind von einer richtigen Entspannung weit entfernt. Es ist nicht nur die Psyche, die darunter leidet. Wer stets verspannt ist, der kann sich schon bei ganz normalen Bewegungen verletzen.

Wobei hilft die Faszientherapie?

Bei dieser Therapie werden Verspannungen gelöst. Chronische Schmerzen können verschwinden. Es entsteht ein ganz neues Gefühl der Körperbeweglichkeit, Stabilität und Leichtigkeit. Dabei können die Faszien gedehnt werden, worauf sich Verfilzungen und Verdrehungen lösen. Bei einer Massage der Faszien werden diese belebt, so dass sich Verhärtungen und Verklebungen lösen können. Diese Massage kann von einem Chiropraktiker vorgenommen werden. Bei einer Faszientherapie, können zudem Kopfschmerzen und Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich verschwinden. Wer sich für eine Faszientherapie entscheidet, der sollte darauf achten, dass der Chiropraktiker ein ausgebildeter Faszientherapeut ist. Die Faszientherapie kann bei akuten und chronischen Beschwerden erfolgen.

Faszien, Faszientherapie, Faszientraining in Mannheim. Faszientherapeutin Zimmermann in der Praxis für Chiropraktik und Cranial Facial Release (CFR) Meier

Fakten zu Faszien

  1. Faszien spielen im Körper eine Vermittlerrolle zwischen Muskeln und Knochen.So sorgen sie für mehr Stabilität als Muskeln, aber gleichzeitig auch für mehr Mobilität als Knochen.
  2. Fasziales Gewebe finden wir in allen Teilen unseres Körpers. Jede einzelne Zelle wird von einer Faszie umhüllt. Würde es uns gelingen, den Inhalt der faszialen Umhüllungen zu entfernen, so würde trotzdem eine exakte Hülle des Menschen bestehen bleiben.
  3. Robert Schleip (Uni Ulm) hat nachgewiesen, dass Faszien kontraktile Elemente enthalten.Dies führt bei andauerndem Stress über das autonome Nervensystem zu einer Erhöhung des faszialen Tonus, welches wir dann als Spannung und Steifigkeit spüren.
  4. Faszien kann man zu den Sinnesorganen zählen.Sie enthalten mehr Nervenfasern als beispielsweise unsere Haut oder Augen. Daher führt eine Störung in der Faszie auch zum Teil zu sehr starken Schmerzen.
  5. Über fasziale Ketten werden Spannungen im ganzen Körper verteilt.Physiologisch dient dies dazu, auftretende Kräfte durch Verteilung abzuschwächen. Pathologisch kommt es durch Restriktionen an einer Stelle zu einer Fehlspannung an einem möglicherweise weit davon entfernten Körperteil.
  6. Faszien unterstützen die Muskulatur bei Kontraktion.Sie halten den Muskel in seiner Form und bieten ihm ein Widerlager zum Kraftaufbau. Durch Vordehnung speichert die Faszie Energie, welche bei Bewegung dann zusammen mit dem Muskel freigegeben wird (z. B. beim Speerwerfer).
Faszientherapie Mannheim